TSV Giesen - SV Alfeld 3:1 (1:0).
Die Partie begann vogelwild, extrem körperbetont und mit hochkarätigen Möglichkeiten auf beiden Seiten. Den Traumstart erwischten dabei die Hausherren. Modaber Kohistani setzte sich auf dem rechten Flügel stark durch und bediente Lasse Gutzeit im Zentrum, der den Ball per spektakulärem Flugkopfball zur 1:0-Führung im Tor versenkte (3.). Postwendend bot sich den Gästen die Riesenchance zum Ausgleich, doch Finn-Niklas König scheiterte im Eins-gegen-Eins. Im direkten Gegenzug tauchte Giesens Luca-Maximilian Budde frei vor dem Gehäuse auf, zog jedoch ebenfalls den Kürzeren. Nach rund 20 Minuten meldete sich Alfeld erneut gefährlich vor dem Tor zurück, als Felix-Marten König ebenfalls im Eins-gegen-Eins an Giesens Schlussmann hängen blieb. Ein folgenschwerer Fehler des Alfelder Torwarts blieb in dieser Phase unbestraft, ehe sich das Geschehen spürbar beruhigte und die Begegnung bis zum Pausenpfiff vor sich hinplätscherte.
Der zweite Durchgang begann zunächst deutlich taktischer geprägt, ehe die Gäste ab der Stundenmarke eine massive Druckphase starteten. Giesen fand jedoch genau das richtige Gegenmittel und schlug im Stil einer Spitzenmannschaft zu. Nach einem feinen Heber über die Kette von Hamza Menadjelia überlupfte Marco Czauderna den herausstürmenden Gästekeeper gefühlvoll zum 2:0. Die Antwort der Alfelder folgte auf dem Fuß: Im direkten Gegenzug entschied der Unparteiische auf Foulelfmeter, den Jan-Mika Bartetzko zum 2:1-Anschlusstreffer verwandelte. In den verbleibenden Minuten drängten die Gäste vehement auf den Ausgleich, während Giesen primär auf Umschaltmomente lauerte. In der 90. Minute fiel schließlich die Entscheidung: Nach einem Foulspiel im Alfelder Strafraum trat der Gefoulte Jonas Jürgens zum Elfmeter an, behielt die Nerven und machte mit dem 3:1 den Deckel drauf.
TSV-Coach Laurin Paris zeigte sich stolz nach dem Sieg gegen die Alfelder, die die letzten vier Partien gegen Giesen gewinnen konnten: „Kompliment an das Team. Es haben heute mehrere Stammkräfte gefehlt, doch das haben wir kompensiert und am Ende verdient gewonnen.“ Zuschauer: 80
(Text und Foto: Hildesheimer Allgemeine Zeitung)

